Schülerliga: Doppeltes Pech für Neusiedler Teams

Überflieger. Valentina Mädl (l.) und das Mädchenteam des Gymnasiums Neusiedl am See hätten bei den Schülerliga-Bundesmeisterschaften mit Sicherheit einen großen Wurf landen können.

Zwei Topmannschaften konnten sich aufgrund der Coronakrise nicht beweisen.
Die Covid19-Pandemie hatte grobe Auswirkungen auf den Schulsport. Im Bereich der Schülerliga hatten zwei Schulen aus Neusiedl besonderes Pech.

Die NMS Neusiedl wurde in diesem Schuljahr Landesmeister im Hallenfußball. Damit waren sie für die Bundesmeisterschaften in Niederösterreich qualifiziert. Sie machten sich also am 10. März auf den Weg nach Wr. Neustadt.

„Das war das beste Team der Schulgeschichte und hätte in der Halle das Burgenland absolut gut vertreten.“
Landesreferent Jakob Knöbl trauert dem wegen Corona abgesagten Event ein wenig nach

Als sie dort angekommen waren (!), mussten sie erfahren, dass wegen Corona vor wenigen Minuten das mehrtägige Turnier zur Ermittlung des Bundesmeisters abgesagt wurde.

Landesreferent Jakob Knöbl bedauerte das sehr: „Das war das beste Team der Schulgeschichte und hätte in der Halle das Burgenland absolut gut vertreten.“

Noch deutlicher war die Favoritenrolle bei den Mädchen verteilt. Das Gymnasium Neusiedl hat im Vorjahr alle Spiele im Burgenland souverän gewonnen und belegte bei den Bundesmeisterschaften Rang fünf.

Weil alle „wichtigen Spielerinnen“ aus dem jungen Team des Vorjahres auch heuer noch spielberechtigt waren, spekulierte Betreuer Jakob Knöbl heuer mit „mindestens einem Stockerlplatz bei den Bundesmeisterschaften“. Der Hallen-Landesmeistertitel deutete schon die Stärke an. Er wurde auch ohne die absolute Führungsspielerin Valentina Mädl errungen, die verletzungsbedingt fehlte. Gerade für sie wären die Bundesmeisterschaften in Wien eine Herausforderung gewesen.

Autor+Foto: BVZ Redaktion BVZ

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